Rosmarie Lukasser - Annäherungen an „… bin im Netz i2.1“, 14.2.-4.4.2018

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Rosmarie Lukasser

- Annäherungen an „… bin im Netz i2.1“

14.02. - 4.04.2018

MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1010 Wien
ART BOX

Seit 2008 entwickelt Rosmarie Lukasser eine Werkserie, der sie den Titel Annäherungen an „… bin im Netz i2.1“ gegeben hat. Dabei stehen weder die Geräte der neuen Medien noch deren Inhalte im Fokus ihres Interesses. Vielmehr ist es der Mensch, den sie in ein Verhältnis zur digitalen Welt setzt, wodurch sie ein eindrückliches Psychogramm der zeitgenössischen Gesellschaft entwirft. Sie thematisiert die Immaterialität des Internets mit dem tradierten Mittel der Bildhauerei, setzt Haptik und Körperlichkeit gegen die Flüchtigkeit des Virtuellen.

 

In ihren Ausstellungsinszenierungen spiegelt Lukasser eine Alltagsrealität, wie wir sie nur allzu oft im öffentlichen Raum antreffen: Man ist beisammen, vertieft sich aber doch allein in elektronische Geräte. Jeder macht dieselben Gesten, doch keiner weiß, was der andere tut.

 

(aus einem Text von Beate Ermacora zur Ausstellung Welten im Widerspruch – Zonen der Globalisierung, Galerie im Taxispalais, Innsbruck, 2015)

 

Folder Lukasser (1MB)

Rosmarie Lukasser wurde 1981 in Lienz geboren. Ihre künstlerische Laufbahn führte sie über eine Bildhauerlehre in Osttirol weiter in die HBLA nach Hallstatt (Abteilung Bildhauerei) und schließlich nach Wien an die Akademie der bildenden Künste in die Klasse von Prof. Heimo Zobernig. Bislang gab es mehrere Auslandsaufenthalte im Rahmen von artist in residence Programmen wie z. B. in Ungarn von der Galerie Krinzinger die sie seither vertritt. Als Co-Lehrende war Rosmarie Lukasser an der internationalen Sommerakademie für bildende Kunst in Salzburg tätig. Im Herbst 2017 erhielt Rosmarie Lukasser den Förderpreis für junge KünstlerInnen der Klocker-Stiftung/Tirol. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Wien.