Thomas Stimm

Schön und Umsonst

01.12. – 28.01.2023 / Aktuell

Ausgestellte Werke

Über die Ausstellung

Thomas Stimm

Schön und Umsonst

Zentrales und titelgebendes Werk der neuen Ausstellung von Thomas Stimm ist die Keramik “Schön und Umsonst”, die 1995 entstanden und somit fast 30 Jahre alt ist. Stimm reflektiert in dieser Ausstellung sein Werk und erzählt, “mich hat es auch überrascht, dass ich weiterhin mit dieser Thematik befasst bin”. Gemeint ist die Auseinandersetzung mit der Natur. Seit über 30 Jahren ist sie Thema seines Schaffens.

 

Die “Blume” steht mittlerweile charakteristisch für sein Werk. Ob nun Kraut, Blume oder Baum – er platziert seine Werke in sowohl proportional als auch farblich verfremdeter Form im Innen- und Außenraum. Die reduzierte minimale Formensprache unterstreicht die unausweichliche Erfahrbarkeit der Pflanzenwelt.

 

In den 80er Jahren, als die Abstraktion noch voll im Gang war, erinnert sich Stimm, “war es sogar verpönt sich mit Blumen zu beschäftigen, da man leicht den Ruf bekam solche Kunst wegen des Geldes zu machen”. Thomas Stimm ließ sich davon nicht beirren und im Gegenteil, verstand es als Provokation, als er 1985 seine ersten Blumen zeigte.

 

“Macht euch der Erde untertan” ist der Titel einer seiner neuen Arbeiten (2022). Plakativ, auf ein Schild geschrieben, ragt dieser Satz aus dem Gras und erinnert uns, jetzt vielleicht mehr denn je, unserer Verantwortung. Die Auseinandersetzung mit der Natur war und ist immer von Relevanz.

 

Thomas Stimm schließt die metaphorische Bedeutung seiner Werke aber kategorisch aus: Sie stehen nicht für etwas anderes, sondern stets für sich und sollen in dieser in sich selbst ruhenden Relevanz nachdrücklich und unübersehbar präsentiert werden.

 

“Ich empfand immer eine Verbundenheit zur Natur, die uns Menschen letzten Endes zu ihren Kreationen zählt,” sagt Thomas Stimm. Dieses Sehen und Empfinden der Natur möchte der Künstler mit uns teilen. 

 

Opening
Donnerstag, 1. Dezember 2022, 18 – 20 Uhr

Ort

Lobkowitzplatz 3, 1010 Wien

Wann

01.12. – 28.01.2023 / Aktuell

Künstler*innen