Ferdinand Melichar - Im Grünen, 27.2. - 31.3.2018

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Ferdinand Melichar

Im Grünen

27.02. - 31.03.2018

Lobkowitzplatz 3 / Spiegelgasse 25, 1010 Wien

Eröffnung: 26.2.2018, 19 Uhr (Einladung)

 

Es spricht Sabine Fellner  

 

Die neuen Bilder Ferdinand Melichars sind Abbild seiner Liebe zur Natur des westlichen Weinviertels, der Heimat seiner Kindheit. Ohne mehr zu wollen, als uns an der Schönheit dieser Landschaft, vielmehr ihrer Details, teilhaben zu lassen, befreit Melichar seine Malerei von jeglicher Narration um uns doch mit Fragen zu konfrontieren. Was wir da in diesen Bildern genau zu sehen glauben, ist nicht so gewiss, wie der erste Eindruck uns glauben macht….

Edgar Honetschläger:

Melichar ist unmodisch, autonom, zeitlos. Seine Bilder sind ein klares Bekenntnis zum individuellen Universum. Und dieses ist in den besten Fällen, und in seinem ganz besonders, das, aller Menschen, die offenen Auges durch die Welt gehen und mit einem eigenen Kopf zu denken wagen.  

 

Sabine Fellner:

Die Serie von Bildern, die in großen und kleinen Formaten um die Landschaft kreist, lädt zum Träumen ein: dunkle, samtige Wälder mit kleinen Lichtungen, Sonnenstrahlen die auf moosiges Dunkel treffen, geheimnisvolle Schatten, feuchte Kühle, verheißungsvolles Dickicht. Doch sowohl die Landschafts- als auch die Genremalerei erweisen sich bei genauer Betrachtung als gar nicht so harmlos und unkritisch, sondern als durchaus ambivalent.  

 

Artikel in der Wiener Zeitung